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Die FAQs von Kailash-Reisenden

Aktualisiert: Juni 13

Thinley war bereits 24 Mal am Kailash. Auf allen seinen Trekkingtouren konnte er viel Erfahrung in diesem Gebiet sammeln. Natürlich teilt er diese gerne mit allen, die sich mit dem Gedanken tragen, den Kailash zu bereisen. Mit den folgenden FAQs haben wir zusammengetragen, was Sie unbedingt wissen sollten, wenn Sie Ihre Reise planen.


Wann ist die beste Zeit, um zum Kailash zu reisen? Wann ist es eher ungünstig?

Besonders zu empfehlen

Generell sind die Sommermonate besonders geeignet für eine Reise zum heiligen Berg Kailash. Im Frühsommer von Juni bis Juli ist das Wetter stabil und die Temperaturen sind mild. Tagsüber ist es angenehm warm, die Nächte sind nicht all zu kalt. Es regnet kaum. Anlässlich des Saga Dawa Festivals sind zahllose Pilger aus den verschiedensten Regionen Tibets während dieser Zeit unterwegs. Im Spätsommer von August bis September ist die Vegetation besonders beeindruckend. Je nach Route können Sie die herrlichsten Blumenwiesen erleben.

Möglich Im Frühling, von April bis Mai, liegt auf den höheren Pässen häufig noch viel Schnee vom Winter und sie sind für die unentbehrlichen Lasttiere oft nicht passierbar. Aufgrund solcher Zwischenfälle kann sich die Route unerwartet ändern und die Reise verzögern. Im Herbst, also von Oktober bis November, ist es tagsüber recht kühl, in den Nächten ist es mit Minusgraden bitterkalt im Zelt. Es ist mit Schneefall zu rechnen. Die Winterlandschaft ist zwar herrlich anzusehen, aber die Kälte ist gewöhnungsbedürftig und vermittelt einen Eindruck von den harten Lebensbedingungen der Nomadenstämme im Changtang.


Unmöglich Während den Wintermonaten ist von einer Reise zum Kailash absolut abzuraten. Es ist sowohl tagsüber als auch nachts unbeschreiblich kalt. Der schneidende Wind und die dichte Schneedecke machen eine Reise nahezu unmöglich.

Was ist das Saga Dawa Fest? Wann findet es statt?



Das Saga Dawa ist das bedeutendste Festival für die tibetischen Buddhisten. Dieses einmonatige Fest wird nach dem tibetischen Kalender im heiligen Monat April begangen und erreicht seinen Höhepunkt am 15. April (unsere Zeitrechnung: 05.06.2020, 26.06.2021). An diesem Tag wird Buddha Sakyamuni‘s Geburtstag, Erleuchtung und Todestag in einem gefeiert. In Tarbotsche - in der Nähe von Darchen, dem Ausgangspunkt für die Kailash-Umrundung - wird im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ein mit Gebetsfahnen geschmückter Fahnenmast aufgestellt. Es herrscht ein buntes Treiben. Zahllose Pilger haben ihre Zelte in unmittelbarer Nähe aufgeschlagen. Die Menschen aus den benachbarten Gegenden gesellen sich dazu. Sie alle tragen ihre traditionelle Kleidung. Mönche sprechen Gebete und führen Rituale aus. Am Ende der Zeremonie werfen die Menschen eine Handvoll Tsampa (geröstetes Gerstenmehl) in die Luft und rufen „Ki kiiiii so soooooooo, lha gylo“, was soviel bedeutet wie „glücklich und hoch sollst du leben, Gott ist der Retter“.

Es ist ein attraktives Schauspiel. Eine Tour während des Saga Dawa Festivals bietet Reisenden die einmalige Gelegenheiten, die Einheimischen während ihres wichtigsten religiösen Festes feiern zu sehen und die einzigartige, tibetische Kultur hautnah zu erleben.

Kann man während der Monsun-Zeit von Nepal Richtung Tibet fliegen?

Während der Sommermonate sind große Teile Nepals vom Monsun betroffen. Sämtliche Regionen südlich des Himalaya-Hauptkamms werden von starken Regengüssen heimgesucht. Der Monsun überwindet die hohen Berge jedoch nicht, so dass die nördlichen Regionen problemlos bereist werden können. Das betrifft das Obere Mustang, das Obere Dolpo und Teile Humla’s. Flugzeuge können ohne Probleme auf den lokalen Flughäfen (z.B. in Simikot) landen und sind jederzeit verfügbar, da andere Regionen nicht beflogen werden können (z.B. Lukla im Everest-Gebiet).

Was ist das Jahr des Pferdes? Was ist das Besondere daran?

Der tibetische Kalender folgt einem 12-Jahres-Rhythmus. Jedes Jahr steht im Zeichen eines Tieres. Jedes Tier hat seinen heiligen Ort. 2026 ist das Jahr des Pferdes und es hat seinen heiligen Ort im Bezirk des Kailash. Durch eine Umrundung des Berges kann man sich vom negativen Karma eines ganzen Lebens reinwaschen. Wer den Kailash 108-mal umrundet, kann direkt ins Nirwana einziehen. Die Umrundung des Kailash im Jahr des Pferdes gilt als besonders glücksverheißend und kommt einer 12-fachen Umrundung gleich. Die Anzahl der einheimischen Pilger ist in diesem Jahr besonders hoch. Viele vollbringen die Umrundung mit Niederwerfung, d.h. sie messen die Strecke mit ihrer Körperlänge ab.

Welche Trekking-Route ist für Kailash-Reisende besonders geeignet?



Zahlreiche Routen führen zum Kailash, die wichtigsten davon:

1) Über Lhasa mit dem Jeep vorbei am Mt. Everest Basislager zum Kailash Diese Route ist landschaftlich absolut beeindruckend, aber für eine gute Akklimatisierung in ungewohnter Höhe nicht optimal.

2) Über den Grenzposten Kirung im Langtang zum Kailash

Diese Route ist für den Hinweg ungeeignet. Man gelangt mit dem Jeep in kurzer Zeit von 1000 Meter hinauf auf 5000 Meter Höhe. Eine Akklimatisierung ist auch hier nicht gut möglich, so dass man Probleme mit der Höhenkrankheit bekommen kann. Für den Rückweg ist diese Route gut geeignet.

3) Über Simikot und das Karnali-Tal zum Kailash Diese Route ist sehr gut für die Akklimatisierung. Man arbeitet sich Schritt für Schritt hinauf auf das tibetische Hochplateau. Einziger Nachteil: ein Großteil des Weges führt entlang einer staubigen Jeep-Straße.

4) Über Simikot und das Limi-Tal zum Kailash

Diese Route ist ebenfalls optimal für eine Akklimatisierung. Darüber hinaus können Sie eine abgelegene und äußerst spannende Region in Nepal erleben. Die Landschaft ist umwerfend. Die Kultur gleicht der, der tibetischen Nachbarn und bereitet einen entsprechend auf das Abenteuer Tibet vor. Hier einige Eindrücke aus dem Limi-Tal:


Lohnt sich ein Abstecher nach Guge?

Ja, definitiv! Wenn es Ihre Zeit erlaubt, dann sollten Sie 3-4 weitere Tage für einen Abstecher in das ehemalige Königreich Guge einplanen. Über Tertapuri (Ort mit heiligen Quellen) fährt man mit dem Jeep etwa 2 Tage bis hinauf nach Guge. Hier haben Sie die einmalige Gelegenheit die einstigen Schatzkammern Tholing und Tsaparang, eingebettet in eine wüstenhaften Canyon-Landschaft, zu besichtigen.

Darf man im heiligen Manasarovar See baden?


Ja, packen Sie unbedingt Ihre Badehose ein. Das Baden im Manasarovar See ist an einem bestimmten Ort, nahe der Trugo Gompa besonders glücksverheißend. Viele Pilger nehmen dort ein Bad in dem heiligen Wasser und waschen sich von ihren Sünden rein. Von den grünschattierten Yak-Wiesen hat man hier einen unvergesslichen Blick über den strahlend blauen See hinüber zum Kailash. Im Rücken leuchten zum Sonnenuntergang die Gletscher der Gurla Mandhata (7728 m) purpurrot. Ein unvergessliches Naturspektakel!

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